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Arbeiten

Wir entwickeln soziale Innovation mit Kunst, Design und Wissenschaft

Was wir tun

Das Zukunftslabor begleitet Menschen, Schulen, Institutionen, Unternehmen und Gemeinden dabei, Zukunft nicht nur zu diskutieren, sondern konkret zu gestalten. Wir schaffen Räume, Prozesse und Projekte, in denen neue Ideen entstehen, getestet und sichtbar gemacht werden.

Wir arbeiten mit Methoden aus Design Thinking, strategischem Design, künstlerischer Praxis und sozialwissenschaftlicher Forschung. Dabei geht es immer um reale Fragen: Wie lernen wir nachhaltiger? Wie gestalten wir Teilhabe? Wie entstehen neue Formen von Begegnung, Bildung, Kultur und Zusammenarbeit?

Wir klären Fragen.

Wir helfen, Herausforderungen zu verstehen, Zielgruppen einzubeziehen und aus offenen Themen konkrete Projektfragen zu entwickeln.

 

Wir gestalten Prozesse.

Wir konzipieren Workshops, Design Sprints, Art Design Sprints, Vermittlungsformate und Beteiligungsprozesse.

 

Wir entwickeln Prototypen.

Wir machen Ideen sichtbar und erfahrbar – als Ausstellung, Workshop, Intervention, Lernformat, Objekt, Raum, Kampagne oder soziales Experiment.

 

Wir verbinden Menschen.

Wir bringen Kunst, Design, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

Nachhaltigkeit
einfach leben 

Ein kunstvolle Innovationsreise

«Nachhaltigkeit einfach leben» war ein Projekt an der Kantonsschule Wettingen sowie Schule Suhr im Rahmen von Kultur macht Schule. Es kombinierte künstlerische Methoden, kreatives Denken und wissenschaftliche Erkenntnisse, um Schueler:innen für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und sie zu eigenem Handeln zu motivieren. Die Schueler:innen entwickelten Ideen für künstlerische Umsetzungen und Mini-Projekte, die einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das Projekt trug zur Schul- und Unterrichtsentwicklung bei, indem es Design Thinking integrierte und künstlerisches Handwerk stärkte.

Was daran typisch Zukunftslabor ist?

Das Projekt machte Nachhaltigkeit nicht nur zum Unterrichtsthema, sondern zu einer gestaltbaren Erfahrung. Die Verbindung von Kunst, Design Thinking und Reflexion ermöglichte einen Zugang, der Wissen, Haltung und Handeln zusammenbringt.

Zum Blogbeitrag: Nachhaltigkeit erleben: Wie Schülerinnen und Schüler durch Kunst, Wissenschaft und Design zu Veränderungsträgerinnen und -träger werden

Bär(ad)option

Kunst zum Kuscheln

«Baer*in ‹ad› Option» war eine Kunstaktion des Vereins Zukunftslabor, bei der zehn übergrosse Teddybären von Wettingen aus auf Reisen gingen und von unterschiedlichen Adoptiveltern in ihren Alltag integriert wurden. Die Bären wurden unter anderem in Pflegeheimen, Reisebüros und Hotels aufgenommen, dokumentiert und als positiv-provokante Gesprächsanlässe genutzt. Das Projekt untersuchte den glücklichen Zufall, also Serendipität, in der Kunst und wollte Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen, die sich sonst nicht unbedingt treffen würden.  

 

Was daran typisch Zukunftslabor ist?

Das Projekt machte Konzeptkunst zu einer sozialen Erfahrung im Alltag. Die Verbindung von künstlerischer Intervention, spielerischer Irritation und gesellschaftlicher Beobachtung ermöglichte einen Zugang, der Begegnung, Humor und Reflexion zusammenbringt.

Zum SRF-Beitrag: Kunst zum Kuscheln: Übergrosse Teddybären sorgen für Aufsehen

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Wie wir arbeiten

Von der Idee zum getesteten Ansatz

Wir beginnen mit einer Frage, nicht mit einer fertigen Antwort. Gemeinsam mit den beteiligten Menschen entwickeln wir eine gemeinsame Vision, erarbeiten Ideen und überführen sie in konkrete Formate. Wichtig ist uns, dass Innovation nicht abstrakt bleibt: Sie soll ausprobiert, erlebt, diskutiert und verbessert werden.

Typische Formate sind:

  • Design-Thinking-Prozesse

  • Art Design Sprints

  • Innovationsworkshops

  • Kultur- und Bildungsprojekte

  • Prototyping-Formate

  • Vermittlungs- und Beteiligungsprozesse

  • Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

  • Wissenschaftlich begleitete Reflexion und Evaluation

Wettingen macht Schule

Partizipativ die Schule der Zukunft gestalten

«Wettingen macht Schule» war ein Mitwirkungsverfahren zur Schullandschaft Margeläcker. Das Zukunftslabor gestaltete und begleitete den Prozess, um die Bedürfnisse von Mitarbeitenden, Eltern, Schueler:innen und Bevölkerung aufzunehmen. In Workshops mit Lego Serious Play, Online-Befragungen und einer Ausstellung wurden Visionen für die Schule der Zukunft entwickelt und sichtbar gemacht. Die Ergebnisse flossen in die Vision «Schullandschaft Margeläcker» ein und bildeten eine Grundlage für den anschliessenden Studienauftrag.  

 

Was daran typisch Zukunftslabor ist?

Das Projekt machte Schulentwicklung zu einem gemeinsamen Gestaltungsprozess. Die Verbindung von Partizipation, kreativen Methoden, Datenanalyse und räumlicher Vision ermöglichte einen Zugang, der Bedürfnisse, Wissen und Zukunftsbilder zusammenbringt.

Zur Homepage der Gemeinde: Schulraumplanung - Mitwirkung Schullandschaft Margeläcker

Kultur inklusiv 

Kultur für alle Sinne

«Kultur Inklusiv» macht kulturelle Erlebnisse für Menschen mit Behinderungen zugänglicher. Ein Beispiel ist die Audiodeskription einer Vorstellung des Circus Monti in Wettingen: Menschen mit Sehbeeinträchtigung konnten das Zirkusprogramm über eine Live-Hörbeschreibung miterleben. Der Aargauer Pilotversuch wurde vom Verein Zukunftslabor angestossen und machte Akrobatik, Humor, Atmosphäre und Bewegung auch für Menschen mit wenig oder ohne Sehkraft erfahrbar. Damit wurde Kultur nicht nur barriereärmer, sondern als gemeinsames Erlebnis für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen neu gedacht.  

 

Was daran typisch Zukunftslabor ist?

Das Projekt übersetzte Inklusion in eine konkrete kulturelle Praxis. Die Verbindung von sozialer Innovation, künstlerischer Vermittlung und sorgfältiger Umsetzung ermöglichte einen Zugang, der Teilhabe, Wahrnehmung und kulturelle Erfahrung zusammenbringt.

Zum SRF-Beitrag: Zirkus für alle Sinne macht Akrobatik für Blinde erlebbar

Disput(n)ation

Dialog, Geschichte und Gegenwart neu ins Gespräch bringen

«Disput(n)ation» ist ein Projekt zu 500 Jahren Disputation zu Baden. Zwischen September 2025 und Mai 2026 nimmt es die historische Badener Disputation von 1526 zum Anlass, um Fragen des Streitens, Zuhörens und gemeinsamen Feierns in die Gegenwart zu übertragen. Unter dem Motto «Disputieren & Feiern in Baden» verbindet das Projekt Geschichte, Dialogkultur und öffentliche Formate. Es macht sichtbar, dass gesellschaftliche Auseinandersetzung nicht nur trennen muss, sondern auch produktiv gestaltet werden kann.  

 

Was daran typisch Zukunftslabor ist?

Das Projekt übersetzt ein historisches Ereignis in eine heutige gesellschaftliche Frage. Die Verbindung von Geschichte, Gestaltung, Beteiligung und Dialog ermöglicht einen Zugang, der Vergangenheit, Gegenwart und demokratische Streitkultur zusammenbringt.

Zur Homepage: 1526-2026 500 Jahre Disputation zu Baden​

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